Eingewebt im
Tuch der Zeit
liegen Spuren
der Vergangenheit
kräuseln sich Falten zu Höhen
satanisch grausigem Geschehen
deren dunkle Schatten
Lebenslichter löscht
Gegenwärtiges
sinnbetäubend sich
auf Scherbenhaufen
zum Horizont hangelt
einer Hoffnung
nicht ins Auge
sehen kann.

Des Künstlers Herz
kennt keine Grenzen,
hat im Denken seinen Plan,
führt den Pinsel,
taucht in Farben,
mischt Nuancen für das Feine
wunderlich mal hier, mal dort,
graut zu zarten Schattenbildern,
hebt das Grelle in die Höh',
pinselt Tiefe für die Augen,
im Bemühen, dass es werde,
so wie er es sich erdacht.
Unten rechts
in erdigem Grunde,
formt sich dann die Signatur
und das Jahr des Künstlers Mühe,
um Betrachtern still zu zeigen,
wessen Hand das Werk vollbracht.

Wichtig nimmt sich
die Wichtigkeit,
weil sie es für
wichtig hält,
dass Wichtiges
von anderen Wichtigen
für wichtig gehalten wird,
und so die Wichtigkeiten
im Leben der Wichtigen
einen wichtigen Platz
einnehmen können.

Gedanken denken leise,
machen sich Gedanken
über das Denken der Menschen,
weil durch deren Denken Entscheidungen
getroffen oder für denkbar gehalten werden,
die dann gedankenvoll aufgenommen,
aber dennoch überdacht werden müssten,
da übernommenes Gedankengut
auch Fehlerhaftes beinhalten kann,
und die gedanklichen Sichten Gefahr laufen,
sich mit Gedankenlosem zu vereinen,
so die Denkkraft der Gesellschaft schwächen,
und in bedenklicher Weise die Gedankenfreiheit
der Masse im Sog eingeengter Gedanken
zum Erliegen bringen.

Wenn Humor
hinter Wolken verschwindet
durch das Dach
der Regen rinnt
scheint durch's selbe Loch
die Sonne
und das Frohe
kehrt wieder geschwind.

Wunderlich
vertreibt sich das Leben
seine Zeit
sorgt sich nicht
noch ist es verbittert
nur der Wirt
den es sich erwählt
bekommt seine Malässen
erlebt das Leben
in eigener Weise.

Trübe Stunden
die vergehen
aber manchmal nicht so schnell
doch es werden
Zeiten kommen
mit Glück erfüllt die Seele rühr'n
alles Denken
wird gesunden
freudig lächeln auch der Mund
Trübsal sich
aus Ketten lösen
und vom Grund der Tiefe fliehen.

So langsam
reißen die Fäden
des Tingeltangels
dieser bunten Welt
spindeln haltlos
in die Tiefe
verfangen
sich in Dinge
des Unsinns
verknoten das Leben
in seinem Ganzen
zu einem Knäuel
Nichtigkeiten
denn alles
ohne den Blick nach oben
ist ein Haschen nach Wind.

Soeben
verschwand
das Jetzt
unwiederbringlich
unaufhaltsam in das
fließende Mosaik
zeitlichen Wandels
abenteuerlustig
und verschwiegen
dem Hunger
nach Leben
drangvoll
ergeben.

Still hängt
der Spiegel
an der Wand
harrt der Dinge
schweigt gelassen
der Morgen erwacht
kleine müde Augen
verwegenes Haar
verhaltene Mimik
bringen Leben
in die Starre
verweilen
Augenblicke
im Gegenüber
mit dem Wissen
dass Veränderung
den Blick verschönt.


Beständig und fest
hält das Falsche
Erworbenes
in seiner Bahn
dehnt es
wie ein Gummiband
in konturlose Weiten
blendet sonnenhell
andere Sichten
taucht in Wassern
des Unklaren
des Unberechenbaren
des Widersprüchlichen
begegnet Streitbarem
verfängt sich in Tüchern
zeitlichen Geistes
erklärt sich
im Schmuck vieler Worte
ersinnt Gefälliges
erweicht Wertvolles
belagert verdunkelte Sinne
erobert im Überschwang
das Törichte der Welt
zielt auf Leben
der Verblendeten.

Geradeaus
beständig
ohne Halt
machtvoll
getrieben
fährt die Zeit
durchs Leben
erobert Augenblicke
greift nach Sekunden
vereint sie zu Minuten
bewirkt die Stunde
formt den Tag
die Woche
den Monat
das Jahr
berührt
die Zukunft
drängt gelassen
weiter in das Unendliche.

Im Treiben der Menschen
treibe auch ich und
erlebe das Leben
erfrage den Sinn
erkunde die Massen
hinter den Fassaden
erkenne mit Bestürzung
scheinbares Glück
bezahlte kurzlebige Zufriedenheit
suchthaftes Verhalten nach mehr
gefallene Mächte und Größen
Leiden von Unschuldigen
Qualen des Sterbens
Wirren der Kriege
ohnmächtiges Tun
manische Selbstherrlichkeiten
böse Absichten hinter Stirnen
wahrheitslose Lehren
glanzvolles Zurschaustellen
triebiges Sinnen
erblicke mit Klarheit
einen Raum endloser Leere.

Durch Blüten
der Vergangenheit
winden sich
Gedanken
erobern
freudig
das Meer
der Sinne
doch auch
Dornen der Trauer
verfangen sich
in der Tiefe
der Seele
Gefühle
verlieren
ihren Halt
lösen Tränen
auf der Schwelle
zum Heute
verschwommen
bleibt die Sicht
auf Morgen
wenn man
inne hält.

Ich
nur ich
und das im
Sauseschritt
beschleunigt
zielstrebig
den Lauf
der Macht
des Erfolges
lässt Hochmut
sichtbar erblühen
doch am Ende
der Strecke
wartet nur
die blasse
Einsamkeit.

Fein geputzt
steht das Unrecht
mitten in der Welt
beflügelt von Blicken
vieler Gleichen
die ihren Mangel
an Moral und Ehrlichkeit
Güte und Mitgefühl
nicht erkennen wollen
denn dann
ja dann
müssten sie sich ändern
und verweigern bewusst
auf Spuren der Menschlichkeit
zu wandeln und zu leben
denn es ist leichter
dem Bösen zu folgen
dessen Masse den Globus
gierig erobert
im Bestreben
das Gute
verstummen
zu lassen.

Das Heute
nimmt Spuren
vom Gestern mit
in den neuen Morgen
erobert gelassen den Tag
und lässt ihn wirken
mit einzigartigen
Entwicklungen
so oder so
oder noch
anders
taucht
den Abend
in die Nacht
und weiter in
das Übermorgen.

Wolken treiben
über das Land
und im Schein
des ewigen Lichts
mögen Sinne im
Trüben harren
dem Drang
zu Neuem
widerstehen
oder
Verlangen
nach Veränderungen
in sich tragen
zum Wohl
des Lebens.

Flüchtig
entrinnt
das Leben
Jahr um Jahr
geht es seinen Gang
treibt das Alter voran
wird immer schneller
Bangen und Hoffen
auf mehr Leben
webt sich
in die Zeit
hält es in
der Spur.

Wohin das Heute
auch verschwindet
der Morgen kennt
schon seinen Plan
auch der Abend seine Reise
und das Gestern reiht ergeben
sich in der Zeiten Lauf hinein
wissend um das Morgen.

Das Leben verweht
wie eine Feder
im Wind
und
mit ihr
schweben
Erinnerungen
Wege der Jugend
drängen sich hervor
Anker des Verborgenen
lösen sich aus der Starre
entfachen funkensprühende
Lavaströme gelebter Zeiten
springen ins Gedächtnis
vom Heute
aus Leidensecken
treten schwarze Gestalten
grinsen in die gequälte Seele
Schatten verhüllter Ängste
stürzen ins Nichts
dann erhellt Licht
die verletzten
Gefühle
vorbei
alles vorbei
Erinnerungen
schwinden.

Das Gestern
versuche ich
zu halten
binde es
ins Heute
vergebens
erspüre
ein Drängen
ewiges Weiter
ins Morgen
der Zeit.

Der Tag war schon
morgens recht sonnig,
so schlenderte sie den
Weg zum Wald entlang,
setzte sich auf eine Bank und
ließ ihre Gedanken schweifen.
Plötzlich tauchten Erinnerungen
vor ihren blinzelnden Augen auf,
ließen sie im knallroten Kleid
am Arm einer frühen Liebe
über das Parkett wirbeln,
bei dem die Sinne schwanden
und Gefühle erblühten.
Es war die vierte Tanzstunde,
und alle sollten Walzer üben,
doch sie schaute nur verliebt
in funkelnde dunkle Augen,
reckte sich zu ihnen empor,
stellte sich auf die Spitzen
schwarzer Lackschuhe,
verlor das Gleichgewicht
und landete auf dem Boden.
Großes Gelächter.
Sogar die Musik verstummte.
Peinlich das Geschehen damals.
Alles nur noch Geschichte,
dachte sie wehmütig,
verließ die Bank
und lief weiter.

Manchmal empfinde ich
Bemerkenswertes in meinem Inneren,
das mich aufhorchen lässt und mich
an gesättigtes Zuckerwasser erinnert,
entdecke aber gleichzeitig Stellen,
die noch des Zuckers bedürfen,
aber wundere mich auch nicht,
denn ich weiß,
daß man nie auslernt,
nie alles verstehen wird,
nicht alles erreichen kann,
sich niemals die Vielfalt
des Lebens erfassen läßt,
und daß ich
den Finger stets auf
mich gerichtet halten muß.

Im gleichen Zug
sitzen wir und schauen
hinaus ins Treiben der Welt
keiner kennt der Sichten Dauer
und doch regt sich der Wunsch
in die Ewigkeit zu reisen
dem Bedürfnis folgend
die Aussicht dahin
nicht zu verlieren.

Verständnis
streichelt die Seele
hebt sie auf Stufen
der Zuversicht
entschleiert
verbannt
Trübes.

Vergangenes
zurückgeblieben
im Neuen verankert
in der anderen Zeit
wieder aufgetaucht
eingebrannt
in die Schärfe
der Erinnerung
im Auf und Ab
ewiger Sonne.

Durch die Mähne
streicht der Wind
läßt das Wilde leben
Freiheit in des Landes Weite
in den Augen tief Magie
Sanftes Wesen voller Stärke
Eleganz bei jedem Schritt
weiches Fell
graziöse Formen
treue Seele
Menschen Glück.

Des Glückes Zeit
ist nur zu Gast
kennt kein
ewig Weilen
küsst galant
des Sehnens Hände
sinnt auf Wiederkehren
einst gelebter Spuren.

Unaufhaltsam
rinnt das Leben
durch die Zeit
Momente
begleiten
das Ewige
dringen ins Sein
hauchen Schatten
berühren das Glück
spüren das Sehnen
winden sich durch
Herz und Sinn
ziehen weiter
in die Ferne.

Was heute
haucht
ist morgen
vergangen
Fragen
nach dem Übermorgen
stehen verstört in der Zeit
Bangen oder Hoffen
Weinen oder Lachen
Glaube oder Zweifel
Krieg oder Frieden
Freude oder Leid
Hass oder Liebe
Leben oder Tod
Was wird kommen
Was wird sein?

Mit dem Schleier
des Schweigens
verhüllten sie ihr
Nebeneinander
Fäden der Gleichgültigkeit
webten sich durch ihre Seelen
löschten Funken der Liebe
ohne Erbarmen
zu grauer Asche
todeshungrige
schwarze Gier
belauerte die Zeit
ergriff ein Leben
versiegelte das Ende
ließ das andere
wortlos zurück
zermürbende Gedanken
quälten gnadenlos
verbleibendes Leben
zerrten am Gewissen
Unausgesprochenes
wurde zur Pein
Schweigen tötete
Herzen.

Wer wissentlich Wissen
nicht wissen will,
der muß wissen,
daß das Leben
ohne Wissen
den Geist
wissentlich
an Wissen hindert.

In der Stille
lauschen Sinne
erspüren bewegt
den Gang der Zeit
und im Dunst
der Augenblicke
tummeln sich ergeben
Blätter der Vergangenheit.

Im Kleid
der Sehnsucht
schreitet das Leben
durch die Zeit
unaufhaltsam der
Endlichkeit entgegen
wissend
vom ewigen
Dahinter.

Leicht gebeugt schlurft sie dahin,
in einer fremden Stadt,
die alte, feine Dame.
Mühsam, stets den gleichen Weg
zur einsamen Bank am See,
Tag für Tag.
Keiner kennt sie,
die alte, feine Dame,
die tanzend Herzen beglückte,
Anmut verkörperte,
in beeindruckender Leichtigkeit
ihrer jungen Jahre,
als Tänzerin im Varieté.
Vergänglich wurde Tanz und Leben,
vergessen in einer fremden Stadt.
Keiner kennt die alte Dame,
die zufrieden lächelt
auf dem Weg zum See.

Ein unablässiger Vorgang
durchschreitet die Zeit,
Schritt für Schritt.
Ewige Sehnsucht
durchflutet das Menschenleben,
verschiedenartig, fortdauernd,
nicht faßbar - aber vorhanden,
das Ewigkeitsgefühl im Herzen,
das Sinnen nach Unendlichkeit,
das Hoffen auf Erreichbarkeit,
der Glaube an eine Übermacht,
die das Sehnen stillt.
Wer kann sie begreifen,
die Ewigkeit - die immerwährende,
vom Schöpfer ins Leben gerufen,
in Menschenherzen verankert?
Wer sie verstehen,
die unabsehbare Zeit
im Strom der Ewigkeit?

Nach mehr und mehr
schreit die Unzufriedenheit,
will immer mehr
und ist nicht bereit,
sich zu begnügen
mit Vorhandenem der Zeit.
Wohin sie auch geht,
ruft sie nach Glück,
nach mehr und mehr,
geht vor und zurück
in unzufriedener Starre
des Weges - Stück für Stück.
Nach mehr und mehr
ruft die Unzufriedenheit,
will immer mehr,
ewig auf der Wanderschaft
im großen Menschenmeer.

Tränen fließen leise
zur Befreiung der Seele,
zur Freude des Glücks,
verlaufen sich in Wassern
der Enttäuschungen,
der Entbehrungen,
der Ängste,
der Sorgen,
der Schwermut,
des Verzagens.
Tränen fließen leise
beim Anblick des Lebens,
beim Verlust der Liebe,
beim Treffen der Liebe,
beim Tod des Lebens,
bei der Geburt eines Lebens,
bei Unglücksschlägen,
beim Leid der Unschuldigen,
beim Elend der Zeit,
bei dem Unrecht der Menschen,
bei dem Wahnsinn der Kriege,
bei der Zerstörung der Erde,
von Tieren und Pflanzen.
Tränen fließen sicher auch
beim Schöpfer alles Seins.
Ganz leise!

Wehmutsvoll
streift mein Blick
den Horizont des Meeres
gleitet mit den Wellen
zurück zum Strand
zu mir
einer Seele
die die Unendlichkeit
erfassen möchte
es aber nicht vermag.
Wehmutsvoll
erreiche ich die Grenze
meines Denkens.


Wie durch ein Sieb
verrinnt die Zeit
was gerade noch war
ist jetzt nicht mehr
das Alter hat
die Kindheit
vertrieben
die Unbeschwertheit
geraubt.
Vergänglichkeit
in jedem Augenblick
zielstrebende Eile
im Bewußtsein
der Unhaltbarkeit.

"Schau mal vorbei.
Einfach so,
einfach irgendwann!".
Abschiedsworte einer flüchtigen
Begegnung.
Die Begegnung kommt eines Tages
und schaut einfach mal vorbei.
Ein verdutztes Gesicht steht
im Türrahmen,
ein anderes davor,
Stammelndes wechselt die Seiten,
Unverständnis füllt den Raum.
Kein Willkommen.
"Na, dann tschüß und entschuldige
bitte mein Kommen!",
sagt die flüchtige Begegnung.
Aus dem Türrahmen dringt ein
unmerklicher Seufzer und die Worte:
"Schau mal wieder vorbei.
Einfach so!"

Nicht jeder hat ein "Du" im Sinn,
ob im Süden oder Küste,
auch ist nicht jeder so verwandt,
gezwungen er's sagen müßte.
Das Leben hat das "Sie" als Form,
man erlebt es so fast täglich,
und auch die Nähe bleibt so fern,
das "Du" so dann nicht mehr möglich.
Doch Freunde sagen gerne "Du",
können sich auch alles sagen,
so ist's auch mit dem Himmelsgott,
müssen ohne Scheu es wagen.
Er kennt der Menschen Seelen,
liebt Herzen die gütig und rein,
will sich zum Freund gern bekennen,
durch das "Du" uns nahe sein.

Die Zukunft wird es bringen,
so hört man viele Leut',
doch will's nicht recht gelingen,
in Gegenwart und Heut'.
Die Zukunft gab es immer,
so hört man viele Leut',
nur wird's immer schlimmer,
in Gegenwart und Heut'.
Die Zukunft liegt weit offen,
so hört man viele Leut',
man soll nur weiter hoffen,
in Gegenwart und Heut'.
Auf was,
fragt sich manch' Leben,
worauf ist noch Verlaß,
auf was,
setz' ich mein Streben,
auf was, auf was, auf was?

Die
Straße
ist
lang
sehr
lang
auch
die
Schlange
der
Autos
die
sich
bewegt
mal
langsam
mal
schnell
mal
gar nicht
für
Stunden.
Alptraum
oder
Normalität
das
ist
hier
die Frage?!

Gedankenverloren,
berauscht vom Anblick
der untergehenden Sonne,
verweilen Augen am Horizont,
halten inne, danken nach oben,
dem Schöpfer
von Farben und Pracht.
Ein immerwährender
Zustand des Staunens,
der Unbegreifbarkeit,
Momentaufnahmen des
veränderbaren Lebens.
Gedankenverloren
schweifen Augen über
das aufgewühlte Meer,
dessen schäumende Wellen
die Felsen beklatschen,
den Sonnenuntergang verzerren,
Gefühle in nie erahnter
Weise erwecken.
Innerlich still !

Er läuft und läuft, rennt,
keiner der Masse ihn kennt,
fällt auch nicht besonders auf,
nimmt das Gerangel gern in Kauf.
Braucht nicht selber zu denken,
seine Wege nicht selber lenken,
stellt sich einfach hinten an,
was der vor mir tut - ja, wohlgetan.
So denkt der Mensch der Masse,
bedacht darauf - er nicht lasse
vom gleichen Tun und Wissen,
für ihn - das beste Ruhekissen.
Doch wehe,
wenn sich die Masse verrennt,
der Einzelne sie beim Namen nennt,
von ferne hört man’s Scharengeschrei:
„Ich selber war doch nie dabei!“

Glatzen
können erotisch sein
oder glänzen edelfein
machen auch das Tempo schneller
Gesichtsausdrücke etwas heller
erheben das Markante
vermehren das Galante
doch wie erschreckend
Glatzen
die mit Stiefeln treten
beängstigend Gewalt vertreten
Kulturen durch die Straßen hetzen
und das Leben töten, verletzen.
Sieht das Volk
die große Gefahr?